Konestar Oy

HINTERGRUND UND GESCHICHTE

Konestar Oy ist ein 2012 gegründetes Familienunternehmen. In den ersten Jahren konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf die Entwicklung einer Kettensäge, die zur Entfernung der Äste von Bäumen entlang von Stromlinien dient. Der Mehrheitseigner des Unternehmens ist Heikki Kvist, der schon seit Jahren als Subunternehmer im Bau von Stromlinien arbeitet. Der Aufbau des Produktentwicklungsunternehmens hat die gesamte Freizeit von Heikki in Anspruch genommen, es war ihm aber eine angenehme Aufgabe, so dass sich immer die Zeit fand. Die Entwicklungsarbeit wurde vollständig aus eigenen Mitteln bestritten, und wie sich im Laufe der Jahre herausstellte, ist das nicht ganz billig. Das regionale Amt zur Förderung von Wirtschaft, Arbeit und Umwelt (ELY-Keskus) stand dem Unternehmen in der Anfangsphase beratend zur Seite, was eine bedeutende Unterstützung darstellte. Darüber hinaus fanden sich u.a. an der Fachhochschule und an der Universität Oulu sehr gute Kooperationspartner. Ohne diese Partner wären wir heute, im Jahr 2016, wohl nicht in der Lage, mit einem gewissen Stolz unsere SAKA-Säge vorzustellen. Die Säge kann nicht nur erfolgreich bei der Entfernung von Ästen entlang von Stromlinien eingesetzt werden, sondern auch überall dort, wo Äste sicher, leicht und wirtschaftlich entfernt werden sollen, ohne das Wachstum der Bäume zu stören, beispielsweise an Alleen, Landstraßen oder auch in Ortschaften.

Neben der Säge hat Heikki weitere Geräte entwickelt, die beim Bau und dem Unterhalt von Stromlinien eingesetzt werden und die direkt an den Ausleger eines Baggers angeschlossen werden können.

Die SAKA-Säge ist patentiert und ein Teil der weiteren Geräte haben Gebrauchsmusterschutz, die CE-Kennzeichnung stellt die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen sicher.

Heikki war 18 Jahre alt, als sein Vater seinen ersten Bagger erwarb. Heikki hatte Interesse an derartigen Maschinen und arbeitet bald ganztags als Baggerfahrer. Die Stahlfabrik und das E-Werk im nordfinnischen Tornio und im nahen Kemi wurden bald zu bekannten Arbeitsbereichen. Der Bagger wurde in der eigenen Halle instandgehalten, hier entstanden auch bald einige selbst produzierte Zusatzgeräte.

Heikki zog im Jahr 1979 nach Oulu, kaufte seinen eigenen Bagger und machte dem Ouluer E-Werk Arbeitsangebote. 2009 kam zu dem Raupenbagger ein Radbagger hinzu. Heikki hat seine Bagger und die Anbaugeräte immer in seiner eigenen Halle instandgehalten. Bei diesen Arbeiten sind oft Kreativität, Erfindungsreichtum aber vor Allem auch technisches Wissen gefragt, die sich im Laufe der Zeit bei den praktischen Arbeiten zu einem reichen Erfahrungsschatz ansammelten und die bei Heikki scheinbar bereits in den Genen lagen.

Im Jahr 2002 erhielt Heikki die Möglichkeit, ein Gerät zu testen, das zur Entfernung von Bäumen und Ästen speziell entlang von Stromlinien entwickelt wurde. Das Gerät erreichte nie die Produktionsreife, doch die Testfahrten brachten ihn auf einen Gedanken, der den vielbeschäftigten Mann nicht losließ. Einige Jahre später, im Lauf des Jahres 2010, als sich die Nachrichten über winterliche Stromausfälle durch schneebeladene Bäume, die auf Stromleitungen gestürzt waren, häuften, entschloss sich Heikki, ein Räumgerät zu entwickeln, das als Zusatzgerät am Bagger angebracht werden und nach neuen Prinzipien arbeiten sollte.